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FC400spyder "Specky" Edition" der "Transportrahmen" für schwere Ausrüstung

Schon lange wollte ich einen Rahmen haben, der die Elektronik vor Schmutz und Feuchtigkeit schützt.
Sich sogar bei Regen oder Schneefall fliegen lässt!

hier geht es zum Step by Step Aufbau des FC400Spyder "Specky" Edition

Dieser Rahmen sollte von den Motorabständen nicht all zu groß werden. Außerdem suchte ich einen
Rahmen, der wie ein Baukastensystem erweiterbar und die einzelnen Komponenten schnell
austauschbar sind. Ohne Probleme und ohne Werkzeug sollte man an die Elektronik kommen. So kam
ich auf den FC400 bzw. FC600 (das war die damalige Bezeichnung). Der FC600 schien mir irgendwie
zu groß und unhandlich, dieser Rahmen hatte einen großen Vorteil, ohne Probleme ließen sich 12" Propeller
betreiben. Da bei dem FC400 jetzt FC400spyder nur der vordere und hintere Motorträger 10mm zu kurz
waren wurden diese um die genannte Länge erweitert.

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Somit gab es für mich keinen Grund mehr, den FC600 weiter zu verwenden.

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Jetzt musste für den Elektronikturm des Mikrokopters etwas mehr Bauhöhe geschaffen werden.

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Der damalige Rahmen hatte eine runde Abdeckung, die es heute im Shop auch noch gibt, sowie eine ausgefräste
Grundplatte. Ursprünglich war gedacht die gesamte Elektronik unter die runde Haube zu packen und in den Zwischen-
raum, der durch die Makrolonabstandshalter gebildet wird, den Akku zu platzieren. Diesen wertvollen Platz
wollte ich für die Elektronik nutzen. Also wurde für den Rahmen eine unausgefräste Grundplatte und eine ausgefräste
Kopfplatte konstruiert. Eine längliche Haube als Abdeckung erweiterten den Platz zusätzlich.
Ich entschloss mich die 30mm Makrolonabstandshalter vom FC600 zu verwenden. Jetzt hatte ich ca. 60mm
Bauhöhe zur Verfügung, diese sollte ausreichen um all die Elektronik im Rahmen einzubauen und vor
Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen. Der entstandene 30mm Zwischenraum, zwischen Kopf und
Grundplatte wurden mit flexiblen weißen Gummiband aus dem Baumarkt verschlossen. Dieses
Gummiband lässt den Luftdrucksensor problemlos arbeiten, führt die Wärme der Regler ab, die
längs an diesem Gummiband befestigt sind und schützt vor den Propellerabwinden. Ein von der Bodenfreiheit
(120-230mm) flexibles Landegestell vervollständigten den Rahmen.

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Der damalige Rahmen war aber auf keinen Fall als "Schwerlasttransporter" geeignet. Meine letzte Konstruktion
mit dem Einsatz als Weitwinkelkopter brachten 1900g Abfluggewicht auf die Waage. Bei dieser Größenordnung
mussten die Motorträger sowie die Ausleger verstärkt werden. Die Makrolonmotorträger bekamen von unten
Unterstützung durch einen weiteren CFK Motorträger. Mein Fotokopter besitzt 24x 1mm Ausleger

1,5Kg Fotokopter mit PH

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Fotokopter mit Axi 2212 - 34, APC 10 x 4.7, GPS, OSD, elektronischen Schalter mit BTS555, BT, Pentax Optio A30,
IR - Auslösung, Videosender, Flugzeit ca. 10 Minuten, Stromaufnahme beim Schweben mit PH in 1 Meter Höhe ca. 13A,
Stromversorgung durch 4s, 2200mAh, Gesamtgewicht 1477g und mein Weitwinkelkopter 16x 1mm Ausleger.

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Weitwinkelkopter mit Axi 2212 - 34, APC 10 x 4.7, GPS, OSD, elektronischen Schalter mit BTS555, BT, Nikon
Coolpix 4500, serieller Auslösung der Kamera, Videosender, Flugzeit ca. 5 Minuten, Stromaufnahme beim
Schweben mit PH in 1 Meter Höhe ca. 20A, Stromversorgung durch 4s, 2200mAh, Gesamtgewicht 1900g.
Die Reduzierung um 8 Ausleger konnte durch den Einsatz eines zusätzlichen Quersteges in den Auslegern
erreicht werden. In der nächsten Entwicklung soll der "Schwerlasttransporter" wieder mit den 8x üblichen
Auslegern auskommen. Diese Ausleger werden aus 2mm CFK Material bestehen. Die Gewinde in den 30mm
Makrolonabstandshaltern halten auf Dauer nicht die starken Belastungen bei unsanften Landungen aus,
deshalb entschloss ich mich, diese 3mm Gewinde aufzubohren und die Makrolonlandegestellklötzer mit langen
Schrauben zu befestigen.

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die Landegestelle für die beiden Kopter

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Verwendete Teile:

2x Abstandshalter innen 30mm für vorne oder hinten FC400 + FC600
Achtung aufpassen, die 30mm Abstandshalter sind nicht im Shop aber vorrätig! (extra bestellen!)
2x Abstandshalter innen 30mm für links oder rechts FC400 + FC600
Achtung aufpassen, die 30mm Abstandshalter sind nicht im Shop aber vorrätig! (extra bestellen!)
4x Motorhalter Makrolon FC400 + FC600
4x Motorhalter CFK FC400 + FC600
8x Ausleger oben oder unten rechts oder links FC400
8x Ausleger oben oder unten vorne oder hinten FC400
1x Grundplatte geschlossen FC400 + FC600
1x Kopfplatte offen FC400 + FC600 für lange Haube
1x Kanzel lang FC400 + FC600
M3 Schrauben für den Rahmen
1m Gummiabdichtband für die Kanzel
1x "panocanarias" Landgestell für den Fotokopter 180mm und für den Weitwinkelkopter 230mm Bodenfreiheit
4x Schrauben M3x50 für die Befestigung der Makrolonlandegestellklötzer
4x Axi BL-Motor 2212-34
16x M3 Schrauben für die Motorenbefestigung
4x Mitnehmer für Axi Motoren
4x APC 10 x 4,7 Propeller
Abstandsbuchsen von Bürklin
OSD
Videosender und Empfänger
1m Gummiband aus dem Baumarkt "HELLWEG" Artikel 286594, im Bild rechts das Abdichtband für die Kanzel von eBay

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Elektronik aus dem Mikrokoptershop der Firma HiSystems GmbH
1; 1,5 und 2mm Silikonlitze
2200mAh 4S Akku
1mm Antennenrohr
Pentax Optio A30 für den Fotokopter
IR Auslösung für die Kamera
Kameragestell
Servo zum Neigen der Kamera
Memory Carbon für die Akkuhalterung

der Aufbau im einzelnen:

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die lackierte Kanzel mit Abdichtband von unten, links die 4 "Befestigungsbolzen" ganz einfach ohne Werkzeug zu bedienen

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die lackierte Kanzel von oben mit Abdichtband, die weiße Farbe soll die Wärmeeinstrahlung in den Innenraum dämpfen

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die 4 von unten eingeklebten M3 Nylonschrauben, dienen der Befestigung der Kanzel

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die mit zwei Fingern verschraubte Kanzel auf dem Rahmen, das GPS Signal wird nicht gedämpft!

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Einen kleinen Nachteil hat CFK auf CFK, oder CFK auf Makrolon, diese Materialen "rutschen"
recht leicht aufeinander herum. Dies hat wiederrum zur Folge, dass der Motorträger sich leicht verwinden lässt.

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Ich nutze zu diesem Zweck recht dünnes doppelseitiges Klebeband, dadurch wird das "Rutschen"
zuverlässig unterdrückt. Das Klebeband lässt sich auch ohne Probleme Rückstandsfrei entfernen.
Ich verklebe so Ausleger und Motorträger, sowie die beiden Motorträger (aus Makrolon und CFK) miteinander.

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Damit keine unerwünschten Vibrationen der Motoren entstehen (bei Propellermontage "oben" entstehen lange Hebel),
bekommt der Makrolonmotorträger zusätzliche Unterstützung durch den CFK Motorträger. Selbstsichernde M3 Muttern
lassen die Motorträger stets starr mit den Auslegern verbunden sein.

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Der Motor muss aber exakt waagerecht ausgerichtet sein, sonnst muss die Elektronik die überwiegende
Drehmomentrichtung ausgleichen, passiert das nicht richtig, giert (dreht) der Kopter ständig. Durch die beiden
links bzw. rechts drehenden Motoren werden die Kräfte bei exakt waagerechter Montage sonst ausgeglichen.

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Da die Grundplatte geschlossen bereits schon 4x M3 Löcher an den "Ecken" besitzt, habe ich diese auch für den
Akkuschacht und Kamerahalterung verwendet.

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Eine CFK Platte mit genau den gleichen 4x M3 Lochabständen dient als "Gegenplatte" über die "Brücklin" Buchsen, kann
ohne Probleme der richtige Abstand zur Grundplatte eingestellt werden, dies ermöglicht den flexiblen Einsatz verschiedener
Akkutypen. Das "U" habe ich aus Memorycarbon gefertigt und mit Servotape an die Gegenplatte geklebt.

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So schaut der Akkuschacht von unten aus, durch die Moosgummistreifen hat der Akku eine festen Sitz, somit kann
der Akku in der normalen Betriebslage des Kopters ganz einfach gewechselt werden!

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der alte Fotokopter mit 4x AXI 2212-34, 4x APC 10x47, 35 MHz Fernesteuerung und 2,4 GHz Videoübertragung

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der neue Fotokopter mit 11x50 von Graupner, 4x AHM 36-6 mit 4000g Schub, JETI-Fernsteuerung und 5,8 GHz Videoübertragung