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Sigma DP1, die "kleinste" und "leichteste" Bridgekamera mit 28mm Festbrennweite


thread im Forum, thread im Forum für DP1s, Vergleich mit der neuen Sony NEX-5 und der Canon PowerShot G10,
Sigma Photo Pro und Firmwaredownload für die DP1,
DP1 in anderen Sphären - GeoPic verwendet diese Kamera an der md 4-200 von microdrones GmbH

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kein Wunder, dass die DP1 bessere Bilder gegenüber der Pentax Optio A30 macht...

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DP1, mit einem Klick auf das Bild kommt man zum unbearbeiteten Originalbild

Nikon D40x (links), Sigma DP1 (mitte), Pentax Optio A30 (rechts)
die 130g Mehrgewicht der Sigma DP1 (280g) gegenüber der Pentax Optio A30 (150g) lohnen sich auf jeden Fall

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die DP1 ist erfolgreich an den KoaxHexaKopter angebaut und funktioniert einwandfrei

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der Umbau ist abgeschlossen, ich verwende eine 4GB+Wi-Fi SD Speicherkarte und die externe Stromversorgung aus dem
Kopterboardnetz (5V von den Servos), so dass ich die Kamera nicht ständig vom Kameragestell abmontieren muss...
(die Stromaufnahme beträgt ca. 400mA wenn das Display an ist, im Einschaltmoment wenn das Objektiv herausfährt,
ist die Stromaufnahme etwas höher, an der Schottky Diode fallen ca 0,4V ab, das sind ca. 0,2W, die keine Problem bereiten)

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so wird die kleine Zusatzleiterplatte in die Kamera eingebaut

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hier einmal mit etwas Farbe auf den Drähten

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ein Rückbau ist ohne Spuren jederzeit möglich!

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auf der kleinen Zusatzleiterplatte befindet sich: 1x Optokoppler, 2x Widerstände (0402), 1 LED (0603) und eine SchottyDiode (0603),
aus der Kamera kommt ein 3poliges Kabel heraus, dass an GND, +5V von den Servos und an einen Schaltausgang der FC
angeschlossen wird, ein Loch in das Gehäuse muss selbst verständlich nicht gebort werden, so kann die Kamera direkt von
der 5V Boardstromversorgung des Kopters versorgt und über einen Schaltausgang der FC ausgelöst werden...

Funktion der Schaltung:

Der Auslösetaster an der Kamera (ich betrachte der Einfachheithalber nur die Auslösung und nicht die Fokussierung),
schaltet den Auslöseeingang der Kamera an Masse, diese Funktion übernimmt der Fototransistor des Optokopplers auf der
kleinen Zusatzleiterplatte. Nun muss auch Fototransistor des Optokopplers zum Durchschalten gebracht werden, das passiert
durch eine Leuchtdiode die sich auch im Optokoppler befindet. Zum Test der Funktion der kleinen Leiterplatte kann dann diese
Leuchtdiode beim Anlegen von Masse und 5V zum internen leuchten und damit Durchschalten des Fototransistors gebracht werden.
Da man das interne leuchten der LED im Optokoppler nicht sehen kann, ist in Reihe mit dieser LED eine blaue Leuchtdiode
zusätzlich auf der kleinen Zusatzleiterplatte. Also kurz zusammengefasst, wenn die blaue LED auf der kleinen Zusatzleiterplatte
leuchtet, muss auch der Ausgang des Optokopplers durchgeschaltet sein, das kann auch mit einem Multimeter das in der
Messart "Widerstandsmessung" steht überprüft werden. Achtung, es werden aber nie 0 Ohm erreicht, da am Ausgang des Optokopplers
ein Schutzwiderstand von 100 Ohm ist. Meine ermittelten Werte waren so um die 120 Ohm. Zeigt das Multimeter keinen so kleinen
Widerstand an, müssen die beiden Messleitungen vertauscht werden.

Das Anlegen der 5V und Masse an den Optokoppler übernimmt jetzt die Flightcontrol, es ist also nicht möglich die kleine
Zusatzleiterplatte an einem der 5 Servoausgänge zu betreiben!


Das 3 polige Kabel was aus der Kamera von der kleinen Zusatzleiterplatte herauskommt wird an einen der beiden Transistorausgänge
(SV2 oberer Reihe) der FC angeschlossen und zwar das rote Kabel in der Mitte und das gelbe Kabel links oder rechts,
je nachdem wie herum das Kabel aufsteckt wird, löst die DP1 über den Ausgänge Out1 oder Out2 aus! Da die Kamera auch über
die 5V der FC mit Strom versorgt werden soll, ist es notwendig auch die Masse, schwarzes Kabel an die FC zu stecken, die Masse
kann einfach über einen nicht benötigten Servosanschluss abgegriffen werden. Dazu wird das schwarze Kabel an den Anschluss
"black" von SV3, SV4 oder SV5 der FC gesteckt. Im Prinzip benötigt man in der DP1 keinen Akku mehr, da sich aber der
Schwerpunkt der Kamera ohne Akku verschiebt, lasse ich Akku doch in der Kamera. Der Vorteil durch die externe Stromversorgung
der DP1, nie mehr einen leeren Kameraakku zu haben!

Wie die FC zum Auslösen über die Schaltausgänge eingestellt wird, ist hier sehr gut beschrieben.

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hier mal ein "Größenvergleich" eigentlich müsste es "Kleinenvergleich" heißen...

Leider findet man auch bei den vielen Kameras nicht die EierlegendeWollmilchsau :-(

So besitzt die DP1 keine Möglichkeit diese über die Fernsteuerung auszulösen, man könnte das mit einem Servo lösen,
doch wieder zusätzliche Mechanik.... nein Danke! Ich bastel in die DP1 eine kleine Leiterplatte mit einem Optokoppler,
der dann an einen Schaltausgang der Flight Control angeschlossen wird.

Sonst konnte ich keinen Punkt finden, den die Kamera nicht erfüllen würde, so ist sie ein echter Ersatz, für meine
DSLR Nikon D40x, D90 und D5100, sie ist ca. 600g leichter und wesentlich kleiner!!!

Mein Hexakopter schafft das geringe Zusatzgewicht gegenüber der Pentax Optio A30 spielend.

Der komplette Payload von Kamera, Sonnenblende, UV - Filter, Akku, 4GB+Wi-Fi SD Speicherkarte, Kameragestell mit Servo
beträgt ca. 450g.

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wiegt mit Sonnenblende, UV - Filter, Akku und 4GB+Wi-Fi SD Speicherkarte 315g

wichtige Einstellungen für die Kamera die von der Werkseinstellung abweichen, Firmwarestand V.: 2.00:
- ISO Einstellung auf "200"
- Bildgröße auf "HI" (2640 x 1760)
- Bildqualität auf "RAW" (Bildgröße ca. 15,4 MB)
(bei Verwendung von der 4GB+Wi-Fi SD Speicherkarte muss die Bildqualität auf JPG eingestellt werden,
sonst klappt keine Bildübertragung über WLAN!, die RAW Dateien können nur mit der Eye-Fi Pro X2 Secure
Digital High Capacity SDHC 8GB Speicherkarte mit Wi-Fi übertragen werden)

- LCD Abschaltung auf "Aus"
- Auto Abschaltung auf "Aus"
- Betriebsart "A" Zeitautomaik (Blendenvorwahl)
- Blende auf "5.6" (beste Schärfe des Objektiv)
- Focus auf "MF" stellen
- Focus manuell auf "unendlich" stellen und Focusrad mit Tesa fixieren

Anschlüsse der Kamera:
- externe Einspeisung von 5V (kommt von der zweiten "5V Stromversorgung" der FC)
(die Ausgangsspannung am SAC-3 Netzteil beträgt 4,5 Volt)
- J16 (OUT1) SV2 der FC, Auslösung der Kamera über eingebauten Optokoppler
- VideoOut geht an VideoIn vom EPI OSD

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einem schönen Weitwinkel von 28mm Festbrennweite hat die Kamera schon erst einmal, auch "Auto Power off" lässt sich
deaktivierem, das Entnehmen der SD Speicherkarte ist etwas umständlich, doch hier hat Sigma auch mitgedacht und unterstützt
den Einsatz von Eye-Fi SD Karten (hier werden die Aufnahmen der Kamera per WLAN übertragen, die Karte bleibt in der Kamera),
Live Video out, externe Stromversorgung, RAW, das Bild hat eine effektive Auflösung von nur 4,7MP, da jede Grundfarbe eine
Auflösung von 2.652 x 1.768 Pixel besitzt, rechnet man dies x3, so kommen 14MP heraus...

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DP1, mit einem Klick auf das Bild kommt man zum bearbeiteten Bild

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Nikon D40x, mit einem Klick auf das Bild kommt man zum unbearbeiteten Originalbild

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Sigma DP1, mit einem Klick auf das Bild kommt man zum unbearbeiteten Originalbild

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Pentax Optio A30, mit einem Klick auf das Bild kommt man zum unbearbeiteten Originalbild

14 MP Sigma DP1, FOVEON X3 CMOS Direktbildsensor 20,7 × 13,8mm (28mm äquiv. zu 35mm Film),
113,3 mm (B) × 59,5 mm (H) × 50,3 mm (T), 315g Betriebsbereit (mit Akku und Eye-Fi SD Karte,
Sonnenblende und UV Filter)

hier ein Vergleich zu meinen anderen "Kopter" Kameras

Kompaktkamera:
10 MP Pentax Optio A30, Sensor 1/1,8"-Interline-Transfer-CCD 7,2 x 5,3mm (38mm - 114mm äquiv. zu 35mm Film),
150g Betriebsbereit, IR Auslösung

Spiegelreflexkamera:
10 MP Nikon D40x, RGB-CCD-Sensor 23,6 x 15,8mm Nikon-DX-Format Brennweite (27mm - 300mm äquiv. zu 35mm Film),
1000g Betriebsbereit, IR oder USB Auslösung

Spiegelreflexkamera:
12 MP Nikon D90, CMOS-Sensor 23,6 x 15,8mm Nikon-DX-Format Brennweite (27mm - 82,5mm äquiv. zu 35mm Film),
925g Betriebsbereit, IR oder USB Auslösung

Spiegelreflexkamera:
16 MP Nikon D5100, CMOS-Sensor 23,6 x 15,6mm Nikon-DX-Format Brennweite (27mm - 82,5mm äquiv. zu 35mm Film),
IR oder USB Auslösung